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Nobody knows… update

Gerd Fleischmann

Das ganze paper zum Download: B-A-U-H-A-U-S.  Die Buchstabenformen und der vertikale Schriftzug waren (und sind) offenbar sehr beliebt. Der Name der Gaststätte KORNHAUS am Elbebogen in Dessau-Roßlau von Carl Fieger, das am 6. Juni 1930 eröffnet wurde, wiederholte auf einem kastenförmigen, beleuchteten Fahnenschild links über dem Eingang die Buchstabenformen des BAUHAUS-Schriftzuges und die Anordnung von oben nach unten, wobei der Wortteil HAUS fast identisch ist. In der Gesamtwirkung allerdings schwächt die Form dieser Beschriftung die Wirkung eher ab, da keinerlei innere Bezüge gegeben sind. Nur, wenn man den Namen der Gaststätte bereits kennt, reichen K, O und vielleicht R – sonst muss man von oben nach unten buchstabieren. Sehr viel leichter war der Name von der Elbe aus zu lesen, wo das Wort in aufgeständerten Einzelbuchstaben mittig auf dem Dach stand. Im Gegensatz dazu ist die viel zu eng gesetzt Versal-Zeile BAUHAUS über dem Haupteingang weit schlechter lesbar als der Schriftzug an der Fassade. Die Tendenz zur geschlossenen Form, die da aus A und U jeweils ein Oval erscheinen lässt und damit die Anzahl der Figuren reduziert, ist in der waagerechten Form nicht erkennbar. Das wird in einem arte-Film von 2000 deutlich, in dem immer wieder dieser Eingang gezeigt wird.

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